4AHMBT und 4BHMBT: Exkursion Dresden und Prag, 24. bis 28. September 2018

Am 24. September um 6:30 Uhr machten sich die beiden vierten Maschinenbau-Jahrgänge mit ihren Klassenvorständen SACU und STRG sowie Begleitlehrer KEMH auf den Weg nach Dresden, Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Sachsen.

In Regensburg legten wir einen Zwischenstopp ein, um die Firma Continental zu besichtigen. Anschließend fuhren wir weiter, denn auf uns wartete bereits der nächste Termin: eine Führung in der berühmten Gläsernen Manufaktur von VW, dem „Center of Future Mobility“. Seit April 2017 wird dort der Elektro-Golf der Marke Volkswagen hergestellt. Es entstehen 72 Autos pro Tag. Wir konnten die Fertigung des e-Golf live erleben und erfuhren in einer interaktiven Erlebniswelt für Elektromobilität und Digitalisierung mehr über die Zukunft der Mobilität.

Am Dienstag besichtigten wir einige Highlights von Dresden (u. a. Zwinger, Frauenkirche, Semperoper) und lernten viel über die interessante Geschichte dieser schönen Stadt. Anschließend fuhren wir nach Riesa (in der Nähe von Meißen), wo wir in der Gläsernen Produktion der Teigwaren Riesa GmbH beobachten konnten, wie Nudeln hergestellt werden. Mit Säcken voller Nudeln kehrten wir schließlich in unser Hotel zurück und erkundeten Dresden noch auf eigene Faust.

Am Mittwoch ging unsere Reise weiter nach Tschechien. Am Vormittag besuchten wir das KZ Theresienstadt (Terezín). Während der Herrschaft der Nationalsozialisten starb ein Viertel der Gefangenen (etwa 33.000) dort vor allem wegen der entsetzlichen Lebensumstände. Etwa 88.000 Häftlinge wurden weiter ins KZ Auschwitz-Birkenau und in andere Vernichtungslager wie Treblinka, Majdanek oder Sobibor deportiert. Ein Spaziergang durch diesen Ort des Grauens, noch dazu bei strahlendem Sonnenschein, hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Unser nächster Programmpunkt war eine Stadtführung durch Prag, Tschechiens Hauptstadt. Wir besuchten u. a. die Prager Burg (das größte geschlossene Burgareal der Welt) sowie das jüdische Viertel mit dem sehenswerten alten Friedhof und einigen Synagogen. Am Abend rundeten wir unsere Eindrücke von der „Goldenen Stadt“ mit einer Moldauschifffahrt inklusive Buffet und toller Aussicht ab.

Der Donnerstagvormittag stand wieder ganz im Zeichen der Automobilherstellung. Wir fuhren nach Mladá Boleslav, um das riesige ŠkodaWerk zu besichtigen. Täglich werden hier über 3000 (!) Autos gefertigt. Wir besuchten die Werkshallen und einige Schüler zeigten, dass sie im Unterricht doch schon etwas gelernt haben… Zudem bekamen wir einen Einblick in die Geschichte des Unternehmens und machten einen Rundgang durch das Škoda-Muzeum („škoda“ heißt übersetzt „schade“). Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und am Abend nutzten einige Schüler noch die Gelegenheit, einen Abstecher in die Disco Karlovy lázně („The biggest music club in Central Europe“) zu machen. Einige hätten fast den Ausgang nicht gefunden. 😉

Am Freitag traten wir schließlich wieder die Heimreise an und ließen unsere Exkursion bei einer Brauereibesichtigung in Budweis inklusive Verkostung ausklingen. Mit den letzten tschechischen Kronen kauften sich einige noch einen Biervorrat für zu Hause und nach einem kurzen Mittagessen in Freistadt kamen wir mit vielen neuen Eindrücken pünktlich um 16:30 Uhr in Vöcklabruck an.

 

 

 


01.10.2018 | Autor: SACU