Auslandspraktika in Waregem, Belgien, 2009
Praktiken bei den Firmen Innotech, Vanhoutte und Eliet
Philipp Doppler & Verena Wohlmacher (5AHMIE)
Stefan Baumann (5AHWIM), Eva Binder (5BHMIM)

(v.l.n.r.) Philipp Doppler, Verena Wohlmacher, Eva Binder, Stefan Baumann, Prof.
Dipl.-Ing. Gernot Weissensteiner
Abreise
Am 22. August um 5 Uhr früh starteten wir unsere Reise nach Belgien gemeinsam
mit unserem Professor Hr. Weissensteiner. Unser erstes Ziel war der Flughafen
München. Von dort flogen wir Richtung Brüssel und landeten zu Mittag.
Von Brüssel nahmen wir den Zug nach Waregem, wo Hr. Pol Ostyn, der unseren
Aufenthalt organisierte, schon auf uns wartete. Er brachte uns zu unserer
Unterkunft, in der wir die nächsten 4 Wochen wohnten.

Postkarte von Waregem
Waregem
Waregem ist eine Stadt in West-Flandern, sie liegt im Tal der Leie
zwischen Kortrijk und Gent.
Einwohner: 35.852; Fläche: 44,34 km²
Auslandspraktika
Am Dienstag, dem 25. August begannen wir in den untenstehenden Firmen zu arbeiten.

Philipp Doppler und Verena Wohlmacher, Innotech

Stefan Baumann, Eliet

Eva Binder, Vanhoutte
Philipp Doppler, Innotech
Mein erster Arbeitstag war der 25. August. Ich fing um 6 Uhr früh zu arbeiten
an und musste daher jeden Tag um 5:30 Uhr aufstehen.
Die ersten drei Wochen arbeitete ich mit einem sehr netten Kollegen namens
Joleyn von Innotech. Wir fuhren zu den verschiedensten Baustellen in der weiteren
Umgebung von Waregem. Die Arbeit war sehr interessant, weil wir genug Zeit hatten,
uns viel zu unterhalten und so hatte ich die Möglichkeit, so einiges über die
praktische Hausinstallation zu lernen. Meine Hauptaufgaben waren Heizkörper
aufhängen und installieren, Duschtabs und Badewannen anschließen und auch die
Heizung befüllen.
Die letzte Woche hatte ich zwei neue Kollegen, Johnny und Bastian. Sie nahmen
mich mit zu einem neu gebauten Apartmenthaus, um dort die ersten Installationsarbeiten
durchzuführen. Dies bedeutete, die Gas-, Heizungs- und Trinkwasserleitung zu verlegen
und viel Beton aus dem Boden zu stemmen.
Zusammenfassend hatte ich eine sehr schöne Zeit, bin froh, das Praktikum
angetreten zu haben und würde es gerne wieder machen. Meine Kollegen und die Leute
von Waregem waren alle sehr sozial und außerdem lernte ich, wie hart Arbeit wirklich
sein kann.
Verena Wohlmacher, Innotech
Ich begann mein Praktikum ebenfalls am 25. August. Ich arbeitete in dem Neubau
der Firma. Die erste Woche musste ich fertige Installationseinheiten zusammensetzen.

Nachdem diese Arbeit getan war, musste ich die Lüftung im neuen Büro installieren.
Ich hatte zuvor noch keine Lüftung installiert, darum fand ich es sehr interessant.
Mein Kollege dort hieß Stain und er half mir, wenn ich Fragen hatte.
Zusammenfassung: Speziell die Lüftungsarbeit und die nette und freundliche
Integration in die Firma waren sehr beeindruckend für mich. Alles in allem war
die Zeit bei der Firma eine sehr schöne, ich würde ein solches Praktikum wieder
machen und kann es nur wärmstens weiter empfehlen.
Stefan Baumann, Eliet
Mein erster Arbeitstag war der 25. August. Die Firma, bei der ich arbeiten
durfte, stellt Maschinen für den Garten her. Ich arbeitete in der ECL-Abteilung
(Eliet Creative Lab), einem Konstruktions- und Weiterentwicklungsbüro, wo ich zu
einer bereits bestehenden Gartenmaschine neue Teile mit Autodesk-Inventor
entwerfen musste. Ich war dort insgesamt vier Wochen zugeteilt, durfte aber auch
vier Tage in der Werkstatt arbeiten. Dort fertigte ich Teile für den neuen Prototyp,
den ich zuvor konstruierte. Dort verbesserte ich meine Schweißfertigkeiten, mein
Englisch und Französisch sehr.

Zusammenfassung: Durch das hervorragende Arbeitsklima und die netten Kollegen
hatte ich eine großartige Zeit. Ich mochte es, bei der Firma zu arbeiten, und
lernte viel über Konstruktion. Daher kann ich nur jeden ermutigen, der die Chance
bekommt, im Ausland zu arbeiten, weil er die Zeit sicherlich nie missen möchte.
Eva Binder, Vanhoutte
Meine Arbeit in der Firma Vanhoutte begann am 25 August. Ich arbeitete in
einem Familienunternehmen, in dem der Großvater, die Mutter, der Vater, ihre
beiden Söhne und 15 weitere Mitarbeiter arbeiteten. Ich musste einige Konstruktionen
mit dem Programm „OneSpace-Designer“ auf dem Computer zeichnen.
Als ich die Zeichnungen fertig hatte, mussten die Arbeiter dieses Werkstück auf
den Maschinen fertigen. Es war sehr interessant, dies mit zu verfolgen.

Nach einiger Zeichenarbeit, zeigte mir ein Mitarbeiter, sein Name war Frank,
die Herstellung der Zahnräder. Ich konnte ihm eine Menge Fragen stellen und er
erklärte mir auch sehr viel über diese Arbeit.
Zusammenfassung: Es war sehr interessant, in dieser Firma zu arbeiten und mit
den Arbeitern dort zu sprechen. Ebenso mag ich die Leute in Waregem sehr gerne,
weil sie sehr freundlich und nett sind. Ich kann es nur jedem empfehlen, diese
Chance zu nutzen, und ich würde das Auslandspraktikum wieder antreten.
Freizeitaktivitäten
An den Wochenenden gingen wir mit einem Kollegen von Innotech aus oder
unternahmen Sightseeing-Tours in nahegelegene Städte.
Paris
Pol Ostyn fuhr uns mit dem Auto nach Lille (Frankreich) wo wir in den TGV-Zug
einstiegen und in einer Stunde in Paris waren. In Paris besuchten wir den Louvre,
Notre Dame und den Eifelturm. Wir fuhren noch am selben Tag um neun Uhr abends
wieder nach Hause.

Amsterdam
Nach Amsterdam kamen wir auch dank Pol Ostyns Hilfe. Er besorgt uns die Tickets
und brachte uns zum Bahnhof. Es dauerte 3 Stunden nach Amsterdam. In Amsterdam
gingen wir hauptsächlich shoppen und fuhren abends um 7 Uhr wieder nach Hause.
Heimreise

Wir hoben am 19. September um ca. 14 Uhr in Brüssel ab und landen ca. 15:30 in
München.
Danksagungen
Wir wollen uns hiermit sehr herzlich bei Herrn DI Weissensteiner bedanken, der
für uns das Ganze in Belgien organisiert hat und immer für uns zu Verfügung stand.
Außerdem wollen wir uns bei der Schule VTI Waregem, insbesondere bei Herrn Pol
Ostyn, bedanken.
Weiters noch ein Dankeschön den Firmen die uns so herzlich aufgenommen haben:
- Mr. Eddy Gabriëls
- Mr. Frederic Lietaer
- Mr. Frederiek Vanhoutte
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