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Praktikum in Dänemark 2008

Nikolaus Gerzer (5BHWII)

Anreise

Am 3. August 2008 machte ich mich auf den Weg nach Sønderborg in Dänemark. Ich fuhr mit dem Auto zum Münchner Flughafen und flog anschließend nach Hamburg. Von Hamburg ging es mit dem Zug weiter nach Flensburg, das gleich neben der dänischen Grenze liegt. Den restlichen Weg war ich mit Bussen unterwegs. Nach einer ca. 12 stündigen Anreise war ich sehr froh, als ich im Studentenheim in Sønderborg ankam.


Sønderborg, Dänemark

Unterkunft

Mein Zimmer im Studentenheim war zwar nicht groß, dafür komfortabel eingerichtet, mit Bad und einem Internetanschluss für meinen Laptop.
Im Studentenheim gab es ein vielseitiges Angebot an Freizeitaktivitäten, dazu gehörten ein Tennis- und ein Fußballplatz, ein Fitnessraum, ein Musikzimmer, ein Internetcafe, Fernsehräume, eine Sporthalle und noch vieles mehr. Das Essen war meistens gut. Ich bekam während der Woche Frühstück und Abendessen und an den Wochenenden gab es ein großes Lunchbuffet und zwei verschiedene Abendmahlzeiten.

Arbeitsalltag


Studentenheim Skolejem in Soenderborg

Am ersten Tag in Dänemark traf ich mich mit Eva Sjöström, meiner Betreuerin. Sie zeigte mir die Stadt und fuhr mich anschließend zu einem Unternehmen, bei dem ich arbeiten sollte. Es stellte sich jedoch bald heraus, dass dieses Unternehmen nicht das richtige für mich war. Glücklicherweise schaffte es Eva, mir so schnell als möglich einen anderen Praktikumsplatz zu beschaffen. So kam es, dass ich nach nur einem Arbeitstag den Rest der Woche Zeit hatte, um das Land zu erkunden.
Nach dieser ersten, turbulenten Woche in Dänemark konnte ich nun endlich zu arbeiten beginnen. Meine neue Firma hieß JF STOLL.
JF STOLL produziert verschiedenste Landwirtschaftsmaschinen. Meine Tätigkeiten waren CNC-Fräsen und CNC-Drehen.
Ab dem Zeitpunkt, als ich bei JF STOLL zu arbeiten begann, wurde auch mein Alltag etwas interessanter. Ich hatte sehr nette Arbeitskollegen, mit denen ich jedes Wochenende unterwegs war. Mein Arbeitsalltag begann meist um 6:30 Uhr und endete um 16:30 Uhr. Durch diese relativ langen Arbeitszeiten konnte ich mir ziemlich viele Überstunden erarbeiten. Als Gegenzug zu diesen vielen Überstunden, konnte ich mir die letzten 3 Tage Zeitausgleich nehmen, da in dieser Zeit zwei Kollegen aus Österreich bei mir waren, mit denen ich dann nach Hause fuhr.


Freizeitsgestaltung

An den Wochenenden hatte ich Zeit, mir verschiedenste Sehenswürdigkeiten in Sønderborg und Umgebung anzusehen. Glücklicherweise unternahmen auch meine Arbeitskollegen viel mit mir. Wir waren beim Hafenfest in Flensburg, bei einem Konzert in Nordborg, bei der "langen Nacht der Kultur" in Søndeborg und bei einigen weiteren Veranstaltungen und Festen in der Umgebung.

Abschließend möchte ich mich noch bei Prof. Weissensteiner von der HTL Vöcklabruck und Frau Eva Sjöström von JDC Syd für die gute Unterstützung und Organisation bedanken.