Exkursion vierter Jahrgänge nach Bayern, Vorarlberg und in die Schweiz

In der letzten Februarwoche stand für einige der vierten Jahrgänge Maschinenbau die übliche mehrtägige Exkursion zu facheinschlägigen Industriebetrieben am Programm. Ziel war dieses Mal der Raum Bayern, Westösterreich und Schweiz.
Gestartet wurde die Besichtigungstour mit einer Führung durch die Münchner Allianz Arena, deren modernes Gesicht und riesige Ausmaße beeindruckten. Nächste Station war die moderne BMW-Autoproduktion in Regensburg, wo Roboter bereits einen Gutteil der Arbeit verrichten.
In Bregenz bezog man schließlich Quartier für die folgenden Tage in einem Gasthof in See-Nähe. Im nahe gelegenen Höchst konnte man am nächsten Tag einen der größten Hersteller von Scharnier-, Klappen- und Führungssystemen im Küchenbereich kennen lernen, der einen Exportanteil von 97% aufweisen kann und auch das Möbelhaus IKEA beliefert. Großes Interesse bestand nachmittags am Produktionsprozess diverser Biere, den man in der Mohrenbrauerei Dornbirn erklärt bekam.
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Seilbahnen und Lifte. Die Firma Doppelmayr in Wolfurt zeigte, wie man sie baut. Die Fertigung der nötigen Seile dazu bekam man im schweizerischen Romanshorn bei der Firma Fatzer erklärt. An den dort produzierten Seilen hängen jedoch nicht nur Gondeln, sondern auch ganze Brücken und Stadiondächer.
Während am Tag darauf eine Gruppe von Schülern die Firma Sapa Extrusion in Nenzing – einen der führenden Alu-Profil-Hersteller – besuchte, konnte die andere Gruppe die technischen Einrichtungen der Pfänder-Seilbahn bestaunen und die Aussicht vom Bregenzer Hausberg bei herrlichem Wetter genießen. Auch ein Stadtrundgang in der attraktiven Bregenzer Altstadt ging sich noch aus.
Gemeinsam fuhr man anschließend zur Firma Meusburger, die in Wolfurt Stahl-Normteile für unterschiedlichste Anwendungen produziert und auf Lager hat.
Auf der Heimreise machte die Exkursion schließlich noch einen Abstecher ins Tiroler Stubaital zum Werkzeughersteller und Sportausrüster Stubai, wo der Einsatz gewaltiger Gesenkschmiedehämmer einen nachhaltigen Eindruck hinterließ.
Während dieser recht intensiven und zugleich unterhaltsamen Besichtigungswoche konnten die HTL-SchülerInnen einen recht guten Einblick gewinnen in die praktische Welt des Maschinenbaus mit Schwerpunkt Metallbau. Vielleicht können die gewonnenen Eindrücke auch zur Orientierung beitragen, wohin das Interesse bezüglich der späteren Berufswahl bzw. Weiterbildung führen könnte.


08.03.2015